Christopher Kunz

Fachwerk, Freikampf, Familienleben

Tag 1: Die Mulde kommt, Ausräumen geht los

Nun ist der Kaufvertrag also unterschrieben und das Haus gehört bald uns. Und daher kann das große Räumen losgehen. Zu heute hatte ich erst einmal eine Mulde bestellt, damit wir die Hütte leerräumen können. Naja, eigentlich eher einen Container mit 36m³. Und so haben wir, nachdem die Erdnuß bei der Tagesmutter abgeliefert war, angefangen, aufzuräumen.  Während die Holde sich in der Küche austobte, habe ich erst einmal als Fingerübung mein zukünftiges Arbeitszimmer ausgeräumt. Davon gibt’s leider keine Fotos.

Danach war dann der Keller dran. Das ist – da das Haus nicht unterkellert ist – ein Raum, der etwas tiefer liegt als die anderen, vermutlich weil er schlicht nicht ausgekoffert wurde. Da war doch noch allerlei Kram vom Vorbesitzer drin nebst einiger Weichholzregale, in denen der Holzwurm fröhliche Urständ‘ trieb. An das ebenfalls dort herumstehende Zeug von Ikea ging er lustigerweise nicht ran.

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Also erst einmal leerräumen, Regal für Regal… Dann die Regale auseinanderbauen (mit Atemschutz wegen Holzwurm- und anderem Staub und jeder Menge Mäusekot) und erst einmal ins Vollholzlager. Brennt bestimmt prima!

 

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Nächste Amtshandlung: Der bestimmt früher sehr hübsche, aber jetzt sehr verbaute und leider unmöglich lackierte Kleiderschrank muß weg. Zum Glück war er so clever konzipiert, daß es ohne Kettensäge und mit nur mäßiger Überredungskunst durchs Schaleisen klappte. Durch die Tür hätte der Schrank nämlich nicht herausgepaßt.

Der brennt auch dank des vielen Lacks nicht mehr gut, also ab in den Container.

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Nach Dutzenden Schuttabfuhren ist das Kellerchen nun leer und man sieht, daß zumindest die rückwärtige Wand nach neuem Putz giert. Den kann man nämlich so von der Wand nehmen (was ich soweit wie möglich vermieden habe).

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Dieser Hausgast (Größe ca. 6cm) fand sich, als ich in meinem zukünftigen Arbeitszimmer eine seltsame Wandverkleidung (die wohl die dort angebrachten Wasserrohre schützen sollte…?) abgenommen habe. Wir haben uns darauf geeinigt, daß ich ihm noch ein paar Tage lasse, um mit der Familie umzuziehen – aber dann rücke ich mit schwerem Gerät an. Nämlich mit dem Dyson.

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Endstand nach dem 1. Tag. Die Perspektive täuscht etwas – tatsächlich ist die Mulde wohl schon zu ca. 1/4 gefüllt. Also 9 Kubikmeter Kram an einem Tag verladen. Das finde ich schon gar nicht so verkehrt. Morgen kommt erst einmal das Kinder- und Miriams Arbeitszimmer dran (relativ leichte Übung), dann die Werkstatt und die Upkammer (viele, viele Zeitschriften…).

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