Seit einiger Zeit gibt es an dieser Stelle wenig Kohärentes von mir zu lesen. Das liegt zum Einen daran, daß ich viel von den unausgereiften Gedanken auf Twitter einkippe, aber vor allem daran, daß ich schlicht nicht die Muße habe, mich in aller Ausführlichkeit in einem Blogartikel zu äußern.
Nun habe ich in den letzten Monaten verstärkt an meiner Dissertation gearbeitet, so daß sich die Funkstille hier zumindest auszuzahlen scheint. Letztes Wochenende, genauer gesagt am Freitag abend im ICE nach Hamburg, fiel mir dann mehr zufällig auf, daß ich gerade das letzte Kapitel fertig geschrieben hatte - Zusammenfassung und Ausblick. Nun ist in jedem Kapitel zumindest Inhalt ungefähr in dem Umfang und in der Zusammensetzung, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Das Ganze sieht dann so aus (nach dem Break):

In den Thumbnails fehlen etwa 10 Seiten, aber das sind nur Teile des Literaturverzeichnisses und administrativer Krempel.
Wie man sieht, geht die richtige Arbeit jetzt erst los. Ich werde bis zum Wochenende eine Version so in Form bringen, daß ich sie meinem Doktorvater ohne Gefahr für Leib und Leben (hauptsächlich seins, ich habe den ganzen Kram ja schon mal gelesen) vorlegen kann. Dann geht es in den anstrengenden Revisions- und Redaktionsprozeß, bis hoffentlich in gut anderthalb Monaten an dieser Stelle Fotos eines auf echtem Papier gedruckten, fertigen Exemplars der Dissertation vorliegen.
Man darf gespannt bleiben...