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Tuesday, July 18. 2006Neuer Toleranzbegriff - ein echter HammerTrackbacks
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Naja, mit deiner Diskussion dürften Lehrer auch Kopftücher in den Schulen tragen. Aber davon mal abgesehen hat mich dein Artikel echt zum Lachen gebracht. Soviel ... was soll man sagen, Dummheit trifft es nicht ganz, aber ist auch nicht so falsch ... wie bei dem Mitarbeiter/Zivi/Freiwilligen ist mir dann doch eher selten untergekommen. Also Thor ist verboten in der Glocke, aber so ein Tor darf da rumlaufen....
Naja... dürfen sie ja auch... zumindest in BaWü: http://www.spiegel.de/unispiegel/schule/0,1518,425678,00.html
Solche Typen wie du sind echt nervig.
Da macht man ne Party auf der sich alle amüsieren sollen. Und sonen paar diskusionsfreudigen verderben den organisatoren/bediensteten die laune, wobei sie sowieso schon unter streß stehen. Weil die einfach dinge nicht verstehen wollen wie sie sind und nicht einsehen können dass man da zu dem Zeitpunkt nichts ändern kann. Es gibt nicht nur ne Hausordnung sondern auch nen Hausrecht. Und da kann man halt sagen:DU gehst jetzt. Gerade wenn man sagt. “Nein, wieso denn!” Das ist einfach vollkommen unfreundlich. Man ist immer noch Gast auch wenn man Eintritt bezahlt. Du stellst es so dar als ob du rausgeschmissen wurdest. Dabei wolltest du dich doch einfach nicht beugen... Gerade wenn man über toleranz spricht...sollte man auch die Meinung des Hauswirts verkraften können. Glocksee ist ein gemeinütziger Verband. Da kann einfach nicht jeder Mitarbeit für die gesamte Verbandspolitik stehen und verteidigen. Dabei
Heja, das geht ja gut los. Klar sind Typen “wie ich” nervig. Sie passen ja scheinbar nicht in Euer Schema. Ich habe selbst mehr als genug Veranstaltungen gemacht und Leute rauswerfen müssen (“Aber ich stehe doch auf der Gästeliste!” - “Aber ich habe doch gar nix gemacht!” - “Der Spiegel ist von der Wand gefallen” - “Ischweisselba, wannschgenughab!”), und zwar auch in einem gemeinnützigen Verein, ganz ähnlich der Glocksee.
Nur: 1. Dort bin ich nicht dranlängsgegangen und habe visuelle Gesinnungsüberprüfungen gemacht, das wäre nämlich gegen die liberale Vereinspolitik gewesen. 2. Habe ich stets nur getan, was ich auch selber vertreten konnte, denn auch als Mitarbeiter hat man immer Entscheidungsspielraum. 3. Gab es genug “Streß”, u.a. mit unzufriedenen Leuten, die dann halt mal draußen auf uns warten wollten nach der Veranstaltung - besonders spaßig in einer Garnisonsstadt der Briten, wo das Potential für Probleme nach erhöhtem Alkoholkonsum doch etwas höher ist. 4. Konnte ich stets die Politik, die ich an der Tür zu vertreten hatte, verteidigen. Sonst hätte ich einfach nicht für den Laden als Zivi gearbeitet bzw. nicht u.a. die Tür, sondern meinetwegen den Einkauf gemacht. Dann noch etwas: Natürlich wurde ich rausgeschmissen. Ich habe mich geweigert, meinen Thorshammer unter das T-Shirt zu packen, daraufhin wurde mir gesagt, ich müsse jetzt leider gehen. Wenn Du das warst, der mir das gesagt hat, wirst Du dich sicher erinnern. Wieso ist das kein Rauswurf? Und da ich ja nicht reingelassen werde, solange ich den Hammer trage, ist das de facto ein Rauswurf mit Hausverbot. Das Hausrecht auf VA ist mir bekannt, aber (siehe “gemeinnützig”) man ist da doch gewissen Beschränkungen unterworfen. Übrigens, hätte ich dieses Hausrecht nicht hingenommen, hätte ich mich gegen den Rauswurf zur Wehr gesetzt und es auf die Polizei ankommen lassen. Das habe ich nicht getan - ich wollte nur völlig zu Recht wissen, warum ich rausgeworfen werde. Oder habe ich ernsthaft darum gebeten, drinnen bleiben zu dürfen? Ich glaube nicht. “Unfreundlich” ist es nicht, einen Rauswurf nicht einfach so hinzunehmen, sondern Leute wegen ihrer religiösen Ansichten von einer Abendveranstaltung, auf der sie sich auch “einfach nur amüsieren” wollten, herunterzukomplimentieren. Oder glaubst Du allen Ernstes, ich habe mir an dem Abend mal ausgedacht “so, ich gehe jetzt in die Glocksee, mal mit den Angestellten diskutieren”? Wohl kaum. “Mich einfach nicht beugen” ist völlig korrekt, auch “nicht einsehen können” ist völlig korrekt. Denn: ich stehe zu meinen Überzeugungen, und da wir in einem freien Land leben, habe ich auch jedes Recht dazu. Keiner muß in seinem Privatleben blind abnicken, was ihm irgendeine Autorität vorzuschreiben gedenkt, solange er sich nicht an geltenden Gesetzen stößt. Um das Ganze nochmal in aller Deutlichkeit zu wiederholen: Die Glocksee ist ein gemeinnütziger Verein. Zu ergooglen, wie sich Gemeinnützigkeit definiert, überlasse ich mal dem geneigten Leser. Die grundsätzliche Sache ist mir dabei sogar egal. Hausverbot in der Glocksee, Sack Reis in China - man kann auch woanders Bier trinken. Was mir ganz gehörig gegen den Strich geht, ist die Tatsache, wie hier anscheinend Wasser gepredigt und Wein getrunken wird, was die Auffassung eines “offenen Vereins” mit “kulturellen Grenzerfahrungen” angeht. Seid Ihr so wenig von Eurer eigenen Vereinspolitik überzeugt, daß Ihr sie nicht einmal verteidigen, geschweige denn die auf der UJZ-Glocksee-Homepage gepriesenen Werte umsetzen könnt? Na, da würde ich aber mal ein Gremium einrichten und das richtig ausdiskutieren.
Eigentlich kannte ich die Glocke bisher als nett zu allem was krabbeln kann.
Ich kenne aber die Begegnung mit derartigen Idioten, weil ich häufig ein keltisches Kreuz trage und dann ständig angesprochen werde, ob ich denn Satanist sei. Also (*den*) Zusammenhang konnte mir bisher auch niemand erklären.
Der Zusammenhang Keltenkreuz Satanist erschließt sich mir auch nicht so direkt...
Aber ich glaube, wenn man entsprechend “mitdenkt”, kann man auch prima ein Nazisymbol aus dem Keltenkreuz machen, siehe “White Power”. Wie sagte einer der Poster: Alles Nazigeheimsprache!
Eben. Rechts schreibt sich das aber auch nicht auf die Fahne.
“Du wolltest Dich nicht beugen”
DAS reicht ja schon völlig zur Analyse der Geisteshaltung des dort arbeitenden Befehlsausführers - kein Unterschied zu stumpfsinnig Nazi-Schärgen! Der Junge braucht dringend mal etwas BILDUNG und FREIGEIST, schenk ihm doch mal ein paar Dosen zuz Weihnachten - ist in seiner Position jedenfalls völlig deplaziert. Lächerlich, sowas - völlig kontraproduktiv und dämlich. Man sollte die Mannschaft dort rauswerfen, sind offensichtlich inkompetent, einen solchen Ort zu betreiben. Beunruhigend ist, dass scheinbar “linke” Läden wohl immer mehr zu dieser faschistoiden Intoleranz neigen - die Leute haben gar nicht begriffen, worum es einer alternativen bewegung ging. Kommt auch woanders vor - ein Bekannter von mir wurde diesen Sommer in einem “linken Zentrum” herausgeworfen, weil er eine Deutschlandfahne und einen Hut mit Schwarz-Rot-Gold aufm Kopp hatte - während eines WM-Spiels!!! Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln. Nicht gegen Links, nicht gegen Rechts, gegen DUMMHEIT müssen wir kämpfen!
ich finde das ganze ziemlich typisch. leider sind auch oft die die sich die toleranz am dicksten auf die fahnen schreiben sehr untolerant. ich finde zwar auch, dass gegen nazis toleranz manchmal gar nicht so gut ist aber man darf es auch nicht übertreiben. aber dieser hammer hatte ja wirklich noch nicht mal was damit zu tun. wenn man jedes symbol oder was auch immer verbietet bloß weil sie es sich zu eigen machen, gehört ihnen ja bald alles...
ich hätte es allerdings ganz gut gefunden wenn du mal kurz beschr. hättest wofür dieser thorhammer steht (also genauer), aber naja, zum glück gibts ja wikipedia^^ da hab ich zu der politischen bedeutung auch noch das gefunden: ... was ja wohl eindeutig ist. “Als „germanisches“ Symbol, hat in JÜNGERER Zeit auch die rechtsextreme Szene den Thorshammer für sich entdeckt. Aus diesem Grunde wird er immer häufiger auch in Listen rechtsextremer Symbole und Zeichen geführt. Aufgrund seiner großen Beliebtheit bei Personen, die überwiegend NICHT der rechten Szene angehören und weil ihm ein UNMITTELBARER BEZUG ZUR NS-ZEIT FEHLT , d.h. er nicht als offizielles Zeichen der NS-Regierung oder irgendeines ihrer Organe geführt wurde, kann der Thorshammer für sich genommen allerdings NICHT als rechtsextremes Erkennungsmerkmal gelten.”
Deine Geschichte spricht mich echt an - ich durfte mir auch schon von Arbeitskollegen anhören “Was hast du denn für’n Nazi T-Shirt an?” Das T-shirt hatte vorn einen Thorhammer drauf - und nein hinten nicht “Böhse Onkelz” naja egal als ich ihn aufklärte war er total ignorant und ging dann auch net weiter drauf ein...
Naja das gibt es immer wieder... Der faule Mensch glaubt halt das was man ihn auftischt - Und die Medien zeigen nunmal “Nazis” (eigentlich hier schon blödsinn) die mit Thorhämmer und “Teutonic Warrior” auf der Brust rumlaufen... Und da in diesen Land sobald es nur im entferntestens in richtung “Rechts” (nicht einmal Rechtsradikal) sofort auf durchzug geschalten wird - Werden die Leute auch weiterhin dieses Bild im Kopf haben - Im sinne von: “Das doch Rechtsradikal, nicht? doch doch hab ich im fernsehn gesehen...”(Thema beendet) Es gibt natürlich auch ausnahmen... aber die sind leider selten geworden... Also lass dich nicht unterkriegen ^^ achso ja noch zu deinen Gesetzen: Die “Odal-Rune” ist auch verboten... also vorsicht wenn die “Terroristen” sich ein “T” auf die Stirn kritzeln dürfen wir das auch nicht mehr verwenden... Ein Feindbild ist immer schnell gefunden... MFG SITDnow
Der Hammer da ist ja auch ein umgedrehtes T genau genommen... ohohoh
Chris,
fiese Sache. Kenne ich gut - aber mit den Böhsen Onkelz. Nein die sind nicht rechts - und ja die mag ich - schon immer. Und da hatte ich auch mal den Fall das ein befreundeter Radio Moderator ( Radio7) den Job bekommen hatte eine Doku über die Onkelz zu machen mit der Massgabe aufzuzeigen wie rechts die sind. Das Ende vom Lied - er hats nicht geschafft, weil die eben auch nicht rechts sind. Aber so sind die Medien. Mit den Fakten hat das wenig zu tun. Und gerade im “linken” Lager ist toleranz ein Fremdwort. Toleranz heisst auch, das man andere Meinungen und Standpunkte respektiert. Toleranz heisst NICHT das alle links sein müssen. Oder - um mal nach Polt zu sprechen: “Toleranz, Toleranz das kommt von etwas aushalten”
naja, aber der einwand mit dem hakenkreuz (nein, ich bin kein nazi) ist nicht ganz von der hand zu weißen und mit sicherheit auch anderswo problematisch. was macht ein zutiefst gläubiger inder, der hier seine glaubenssymbole nicht zeigen darf.
wie würden christen sich fühlen, wenn das “normale” kreuz von den nazis missbraucht worden wäre, und wir das nicht mehr zeigen dürften??? |


Das, liebe Kinder und Erwachsene, ist ein Thorshammer. Klingt komisch, ist aber so. Der Thorshammer ist